Als kleines Mädchen hatte ich immer den Wunsch “etwas Kreatives” beruflich zu machen und auch irgendwie mit Menschen zu arbeiten. Allerdings hatte ich keine Ahnung, wie das aussehen könnte.

Im Laufe der Zeit setzte ich leider mehr auf meinen Verstand und achtete wenig auf meine Intuition. Denn hätte ich schon eher darauf gehört, wäre mein Weg wohl gleich in eine andere Richtung gegangen.

Aber all meine Erfahrungen haben mich letztlich doch dahin gebracht, was ich wirklich von Herzen liebe. Bilder zu malen und einfach die Zeit während des Flows zu vergessen.

Das man aus dem Malen auch einen Beruf machen kann, war mir als Kind gar nicht so bewusst oder vielleicht wollte ich es auch verdrängen, da man mit Kunst ja sowieso kein Geld verdienen kann, oder?!

Die Entscheidung Künstlerin zu sein

Vor kurzem habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich sehr wohl mit Kunst Geld verdienen möchte UND kann. Zuvor habe ich aber viele Jahre einfach so für mich rumprobiert und die Kunst mit meinen Sinnen neu entdeckt. Ich habe alles aufgesogen, was möglich war. Ja, ich habe sogar eine Fachschule für Gestaltung 1 1/2 Jahre besucht und wollte mein Fachabitur machen, aber irgendwie war mir das alles so theoretisch und nah, wie man es machen muss dran.

Du glaubst es nicht, aber ich habe die Schule geschmissen und eine Ausbildung als Mediengestalterin angefangen – die dann nur drei Monate dauerte, da der Weg weit war und der Chef und ich uns doch nicht so verstanden, wie vorher gedacht.

Ja, und dann habe ich dennoch Mediengestalterin gelernt, habe 1 1/2 Jahre angestellt gearbeitet, nebenbei Fotoaufträge gemacht und danach die Entscheidung getroffen, mich selbständig zu machen.

Danach ging ich auf eine wirklich spannende Reise, denn ich entdeckte mich selbst und fing an wirklich das zu suchen, wofür ich brenne.

Je mehr ich dann den roten Faden im meinem Leben suchte, war klar, dass mich die Kreativität lebendig hielt und kreativ sein für mich, wie andere die Luft zum Atmen ist.

Irgendwann fing ich dann zu hinterfragen, was “man” als Künstlerin denn braucht.

Die Antwort war für mich: Pinsel, Leinwand, Acrylfarben und eine Staffelei. Also kaufte ich mir diese Sachen und begann mich immer mehr in das Gefühl zu begeben, wie ist denn für mich das Leben, als Künstlerin. Je intensiver ist es fühlte, umso mehr war in meinem Kopf dann mit der Zeit auch verankert, dass ich Künstlerin bin.

Was viele dabei aber vergessen, es reicht nicht, dass man Künstlerin ist – auch der unternehmerische Teil mit seiner Arbeit Geld zu verdienen, ist wichtig.

Diesen Teil möchte ich nun angehen, denn zurzeit verdiene ich mein Geld als Schulbegleitung und im Nebenerwerb war ich spirituelle Webdesignerin. Eine neue Richtung muss her. Das heißt nicht, dass ich meine Arbeit als Webdesignerin komplett aufgebe, wer weiß, was kommt. Ich bleibe offen für Projekte.

Außerdem habe ich auch immer mal wieder kleinere Aufträge, als Fotografin. Diese möchte ich nächstes Jahr weiter ausbauen, aber ich selbst entscheide, wie viele Aufträge ich annehme und wann.

Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, als Künstlerin ist, dass ich frei entscheiden kann, was ich an Aufträgen annehme, was mir Spaß macht und wohin ich meinen Fokus lege.

Dennoch möchte ich meine Bilder, Kleidungskollektion und Bücher hauptsächlich, als Künstlerin verkaufen. Ein weiterer Bestandteil werden jedoch Workshops und Kreativkurse werden.

Mehr dazu, werde ich bald schreiben.

 

Zusammenfassung – Wie wird man eigentlich Künstlerin?

  • Triff die Entscheidung, dass du es bist.
  • Fang dich an so zu fühlen und überlege, was es für dich bedeutet.
  • Zeig deine künstlerischen Werke und freu dich über Feedback.
  • Sei mutig und schaffe dir Möglichkeiten, damit eventuell Geld zu verdienen.

Jacqueline