Voller Euphorie bin ich damals in meine Selbständigkeit gestartet ohne groß über Konkurrenz nachzudenken oder ob das gut ist, was ich tue. Ich war einfach davon überzeugt, dass ich das kann, was ich tue.

Doch gerade am Anfang hatte ich viel Zeit und je länger ich selbständig war, umso mehr kamen, die im vorherigen Artikel beschriebenen Gedankenmonster hoch.

Das fatale an zu viel Zeit ist, dass ich viel bei Facebook und auf anderen Webseiten stöbern konnte. Je häufiger ich guckte, umso größer war mein Frust darüber, wie toll die Webseite von anderen in meiner Branche aussah. Immer war etwas besser, als bei mir.

Immer sah ich nur den Erfolg der “anderen” und vergaß darüber hinaus zu gucken, was ich schon alles großartiges geleistet hatte.

Bis zu einer gewissen Challenge, dachte ich immer nur, dass es mir finanziell mal schlecht ging und ich nicht so gut bin, wie die anderen. Doch das spannende an dieser Challenge war, dass diese mir die Augen öffnete: Es nahmen viele “Kollegen” und “Konkurrenten” an dieser Challenge teil und offen erzählten sie darüber, dass sie Angst hatten ihren bisherigen festen Job aufzugeben oder überhaupt ein Produkt rauszubringen. Andere schrieben, dass sie Angst hatten, weil sie noch nicht so viel verdienten und wenig investieren konnten…

Kurz und knapp zusammengefasst: Die Challenge machte mir bewusst, dass diese Menschen an einer ganz anderen Stelle im Leben standen, wie ich. Ich hatte bereits den Schritt aus der Festanstellung gewagt, musste sehen, wie ich selbst über die Runden komme und hatte auch tolle Ideen.

Mein Knackpunkt war eher, der Welt zu zeigen: “Hallo, hier bin ich. Meine Arbeit ist großartig. Ich kann dir bei deinem Problem helfen.”

Ich glaubte nicht so richtig an mich und meine Arbeit und das strahlte ich auch nach Außen. Nachdem ich anfing an meinem Mindset zu arbeiten und meine Gedankenmonster anzunehmen, kam auch der Glaube an meine Arbeit immer mehr hervor.

Ich machte mir bewusst, was ich zu geben hatte, was mich von anderen in meiner Branche abhob und wusste ab diesem Zeitpunkt, dass ich gut genug bin:

  • Ein eigenes Unternehmen zu führen.
  • Kunden zu betreuen, zu begleiten und zu motivieren.
  • Mich weniger mit anderen vergleichen muss, weil ich so gut bin, wie ich bin.
  • Niemand so lebt, wie ich es tue und ich für andere Menschen ein Vorbild sein möchte, die noch mit sich hadern und unsicher sind, ob sie ihren eigenen Weg gehen sollen oder nicht.

Wenn auch du zweifelst und glaubst nicht gut genug zu sein, stelle dir folgende Fragen:

  • Worin bist du wirklich großartig?
  • Woran hast du Spaß und würdest es auch ohne Geld tun?
  • Was kannst du besser, als andere?
  • Was bist du für andere wert? (Wenn du es nicht weißt, frag mal Kunden, Freunde, Bekannte usw.)

 

Alles Liebe für dich, Jacqueline

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